Basketballgemeinschaft Kamp-Lintfort 1954 e.V.
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Die Lintforter Regionalliga-Basketballer wollen den unerwarteten Erfolg beim Zweiten aus Leverkusen am Samstag vergolden. Im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn BG Aachen möchte das Liebke-Team weiter Boden in der Tabelle gutmachen.

Bei den Basketballern der BG Lintfort scheint nun so wirklich der Knoten geplatzt zu sein. Denn der jüngste Erfolg beim Tabellenzweiten FastBreak Leverkusen war nicht nur unerwartet, sondern gleichzeitig auch unbekümmert herausgespielt. Entsprechend möchte die BGL den Rückenwind nutzen und im Regionalliga-Heimspiel gegen den Tabellennachbarn BG Aachen den dritten Sieg in Serie einfahren.

Die Kaiserstädter werden aber mit ebenso viel Selbstvertrauen an den Niederrhein reisen. Denn am vergangenen Wochenende besiegte das Team von Trainer Kevin Vorbeck den Spitzenreiter Adler Frintrop, überzeugte dabei vor allem mit einer kompakten Defensivleistung. Es wird also ein Spiel auf Augenhöhe, das die Zuschauer in der Glückauf-Sporthalle ab 20 Uhr zu sehen bekommen werden. So, wie es auch schon im Hinspiel war: Damals reiste die BGL stark ersatzgeschwächt zum Aufsteiger nach Aachen und unterlag letztlich knapp in der Verlängerung.

Entsprechend ist im Lintforter Lager die Hoffnung groß, den Spieß am Samstag umzudrehen. Zumal die BGL wohl mit dem kompletten Kader wird antreten können. „Aachen verteidigt unglaublich solide und kompakt, sie haben ja nicht umsonst die zweitbeste Defensive der Liga“, so Tobias Liebke mit Blick auf den Gegner. Aber: Auch sein Team braucht sich in dieser Kategorie nicht zu verstecken, hat in 14 Spielen nur 25 Punkte mehr kassiert als die BG Aachen. „Daher werden am Samstag, wie schon im Hinspiel, wohl nur Kleinigkeiten den Unterscheid ausmachen. Wir müssen daher von Beginn an so spielen wie in Leverkusen, mit viel Mut und Zug zum Korb. Wenn sich dann offene Würfe bieten, müssen wir diese nutzen“, sagt Liebke.

Sollten die Lintforter die Vorgaben ihres Trainers in die Tat umsetzen können, würden sie bei einem Sieg mit mehr als vier Punkten Unterschied die Aachener auch in der Tabelle überholen. Bei einer gleichzeitigen Niederlage der TG Stürzelberg beim Spitzenreiter aus Frintrop winkt der BGL sogar der Sprung auf den fünften Tabellenplatz – und damit in Regionen, die man sich vor der Saison zum Ziel gesetzt hatte. „Wir können die ganze Sache wie schon in Leverkusen ganz entspannt angehen. Es sind noch acht Spiele, fünf davon haben wir in eigener Halle. Und hier muss man uns erst einmal schlagen.“

Derweil steht der erste Absteiger aus der 2. Regionalliga bereits fest. Da die ETB Wohnbau Miners in der 1. Regionalliga bereits nicht mehr zu retten sind und nur eine Saison nach ihrem Abstieg aus der Bundesliga nun durchgereicht werden, muss auch die Essener Reserve zwangsweise den Gang in die Oberliga antreten.